Rückblick
Senioren-Adventsfeier – schön war’s!
Am Donnerstag 5. Dezember verbrachten ungefähr 90 Seniorinnen und Senioren im Konrad-Beringer-Haus einen schönen Adventsnachmittag, der geprägt war von Fröhlichkeit, guten Gesprächen und gemütlichem Zusammensein. Sonja Hergert begrüßte alle mit einer besinnlichen Weihnachtsgeschichte, auch im Namen von Pfarrer Dr. Sönke Finnern, der leider krank war. Auch unsere Ortsvorsteherin Nicole Grüner hieß alle herzlich willkommen und freute sich beim Seniorenadvent dabei zu sein. Nach Kaffee und Kuchen war, wie jedes Jahr, das Weihnachtsmusical der Schülerinnen und Schüler der Schillerschule das Highlight. Die Kinder sangen mit großer Musikalität und spielten eindrucksvoll, wie schwierig es für Maria und Josef war eine Unterkunft zu finden. Viele unfreundliche Menschen wollten sie nicht aufnehmen. Aber zur Geburt waren alle richtigen Leute da - die Engel, die einfachen Leute, die Hirten und ihre Schafe. So konnte Jesus dort zur Welt kommen, wo er hoffnungsvoll erwartet wurde. Er kam als Freund und Helfer und als der, der Hoffnung bringt als Licht der Welt.
Ein großer Dank geht an Rainer Breimaier, den Lehrer des Schülerchores der Schillerschule, der mit den Kindern das Musical einstudierte und ihnen dieses Erlebnis ermöglichte.
Wir bedanken uns auch bei allen Helferinnen und Helfern, die diesen schönen, gemütlichen Nachmittag in froher Weise ausrichteten.
Christine Itzrodt
… am 6. Dezember war ein schöner Nikolausabend …
Viele Kinder und Familien freuten sich am Freitag, dem Nikolausabend, schon sehr auf Bischof Nikolaus in der Kath. Kirche. Mit der Legende vom Kornwunder, als Nikolaus sein ganzes Geld gab, um Weizen für die Menschen in Myra zu kaufen, erinnern wir uns heute noch an den Menschenfreund Nikolaus. Und als Piraten verhindern wollten, die Schiffe mit dem Weizen in den Hafen fahren zu lassen, gab Nikolaus den Kirchenschatz dafür her.
So hatten die Menschen in Myra endlich wieder zu essen und ein Fest konnte gefeiert werden. Ebenso freuten sich in der Bittenfelder Kirche alle, auch weil Bischof Nikolaus Geschenke für die Bittenfelder Kinder dabei hatte. Jedes Kind durfte sich Mandarine, Nüsse und Schoko-Nikolaus mit nach Hause nehmen.
Wir bedanken uns sehr für den wunderbaren Nikolaus-Gottesdienst bei Waltraud und Josef Scheuermann!
Im Alter von 70 Jahren ist unser ehemaliger Pfarrvikar Anthony Manu in Kumasi (Ghana) verstorben. Er hat in unserer Seelsorgeeinheit von 2020-2023 als Seelsorger gewirkt.
Als der leitende Pfarrer Gerald Warmuth 2021 eine andere SE übernahm, war er der einzige Priester in der SE und übernahm fast alle Werktagsgottesdienste und feierte Eucharistie am Sonntag an zwei unterschiedlichen Gottesdienstorten der SE. Er trug diese Verantwortung als Seelsorger gerne.
Neben seiner Priestertätigkeit doktorierte er über „Die Transzendenz und Immanenz Gottes in der afrikanischen traditionellen Auffassung von Religion“. Gott übersteigt alle menschlichen Vorstellungen und ist in der Welt als Ursache aller Wirkungen anwesend.
In bleibender Erinnerung ist uns allen sein Wandlungsgesang in seiner Heimatsprache: „Unser König, Herr Jesus Christus, ist jetzt mitten unter uns“ und „Ihn loben wir, Ihn preisen wir“. Immer betonte er in seinen Predigten: Gottes Liebe kennt keine Schranken, ja, sie ist stärker als der Tod. Oft beendete er seine Gottesdienste mit dem Spruch: „Bleibt gesund und munter“. Er war munter, heiter, fröhlich. Er konnte herzhaft lachen und sich freuen. Die Liturgie soll mit Freude gefeiert werden – das war sein großer Wunsch und entsprang seinem Lebensgefühl.
Wir danken ihm für seinen herzlichen Einsatz und für alles Gute, was er uns und anderen getan hat. Wir glauben an die Auferstehung – möge er nun das himmlische Reich erfahren.
Eine-Welt-Verkauf - 40 Jahre Engagement von Anni und Herbert Bräuninger
Vor 40 Jahren begründeten Anni und Herbert Bräuninger den Eine-Welt-Verkauf in unserer Gemeinde. In dieser Zeit konnten Landwirte aus den benachteiligten Gebieten unserer Erde durch den fairen Verkauf ihrer Produkte unterstützt werden. Dadurch wurde bewusst, dass die Eine Welt nicht ohne die andere existieren kann. So konnten menschenwürdige Arbeitsbedingungen und ein guter Umgang mit der Natur unterstützt werden.
In diesen 40 Jahren wurden beim fairen Verkauf nach den Gottesdiensten, am Gemeindefest und beim Martinimarkt mehr als 70.000 Euro umgesetzt. So konnten noch zusätzliche Projekte von Pater Felix im Kongo und das Shanti-Projekt in Nepal unterstützt werden.
Für dieses große Engagement danken wir Anni und Herbert Bräuninger von ganzem Herzen.
Vergelt’s Gott.
Kath. Kirchengemeinde St. Martin Bittenfeld
Der Eine-Welt-Verkauf geht glücklicherweise weiter – ein Team aus der Gemeinde unter der Federführung von Sabine und Claudio De Gregorio wird es als Bittenfelder Eine-Welt-Gruppe weiterführen.
DANKE!
Martinimarkt 2024
Wir bedanken uns bei allen Besuchern, die an unserem Stand des Eine-Welt-Tisches einkauften und allen, die mit beim Flohmarkt so reichlich zugriffen und so bei der Finanzierung unserer neuen gebrauchten Orgel mithalfen.
Durch die große Nachfrage nach den leckeren Crêpes und Waffeln, waren unsere Ministranten beim Backen gut beschäftigt und bedanken sich bei allen sehr herzlich.
Ein besonderes Dankeschön gilt der Ortsvorsteherin Nicole Grüner und Birgit Kienzle, die den Martinimarkt super organisierten, damit alle stressfrei ihre Stände betreiben konnten.
Ein ganz lieber Dank gilt Theresa und Johann Maindok, die uns tatkräftig unterstützten.
Martiniritt 2024
Über 300 Menschen – von ganz klein bis groß – kamen am Sonntagabend, dem 10. November, zur Kath. St. Martinskirche und zogen mit St. Martin und seinem Pferd, sicher begleitet durch die Freiwillige Feuerwehr und die Jugendfeuerwehr von Bittenfeld, durch die Straßen Bittenfelds. Bunt und in allen Formen leuchteten die selbstgebastelten Laternen der Kinder und von Herr Küsters mit der Gitarre begleitet wurden eifrig Laternen- und Martinslieder gesungen. Im Hof der Rienzhofer Mühle hörten alle Frau Scheuermann zu, die die Legende von St. Martin erzählte und sahen wie St. Martin auf seinem Pferd zum Bettler ritt und ihm die Hälfte seines Mantels abgab.
Teilen wie St. Martin, konnten danach die Kinder, ihr Gebäck mit ihrem Nachbarn.
Wir danken
… Nathalie Müller vom Böllenbodenhof, die mit ihrem Pferd Burki als St. Martin mitwirkten,
… Nils Klöpfer, der den Bettler spielte,
… Herrn Küsters für sein Gitarrenspiel
… Familie Hartenbauer, die ihren schönen Platz vor der Rienzhofer Mühle seit vielen Jahren zur Verfügung stellt,
… dem Betriebshof Waiblingen für die Bereitstellung des Abschrankungs-Materials und der Unterstützung durch die Ortschaftsverwaltung Bittenfeld
... besonders der Freiwilligen Feuerwehr und der Jugendfeuerwehr Bittenfeld. So können Klein und Groß immer sicher im Martinsumzug unterwegs sein,
… allen Helfern beim Auf- und Abbau,
… und natürlich Waltraud Scheuermann für die Gestaltung des Bittenfelder Martiniritts.
Christine Itzrodt