Zum Dank und Lob Gottes und den Menschen zur Freude

….erklang am Sonntagabend 8. Juli 2018 in der Katholischen Kirche St. Martin Musik aus der Barockzeit. Zwei Chöre der katholischen Kirche St. Martin Bittenfeld und der evangelische Kirchenchor Bönnigheim musizierten mit Solisten und einem Kammerorchester - unter der Leitung von Georg Bartl - Werke von Bach, Charpentier, Mozart und anderen Meistern.

Georg Bartl stellte mit unterhaltenden Beschreibungen den jeweiligen Komponisten und sein Schaffen vor und erschloss allen Konzert-Besuchern ein noch intensiveres Zuhören.

Mit dem alten italienischen Prozessionslied 'Alta trinita beata' aus dem 16. Jhdt. betraten die Chöre singend die Kirche und eröffneten so das Konzert.

In den Solostücken 'Es wolle Gott uns gnädig sein' von G. Telemann, der 'Partita' von R. Mayr und der 'Kirchensonate in F' von W.A. Mozart - auch in der Begleitung zeigte das Kammerorchester virtuos sein Können.

Maria Lerke sang mit ihrer wunderbaren Alt-Stimme innig das 'Christe eleison' von J. Zelenka.

Die Sopranistin Elisabeth Bodein brachte strahlend schön und gefühlvoll die Solis dar im 'Laudate Dominum' von W.A. Mozart und bei 'Schmücket das Fest mit Maien' von A. Hammerschmidt.

Jörg Hoffmann trug mit Präzision und seiner wunderschönen Stimme die Tenor-Solis in 'Schmücket das Fest mit Maien' und 'Veni Creator Spiritus' in seinen Solo-Partien von M. Charpentier vor.

Unser Chorleiter Georg Bartl beeindruckte in 'Veni Creator Spiritus' in seinen Solo-Partien mit seinem wunderbaren Bass mit Stärke und Ausdruckskraft.

Die Chöre sangen glanzvoll 'Schmücket das Fest mit Maien', 'Veni creator Spiritus' und 'Laudate Dominum'.

In 'Jesus bleibet meine Freude' von J.Bach, 'Nun lob, mein Seel, den Herren' von P. Erlebach und in 'Verleih und Frieden gnädiglich' von F. Mendelssohn-Bartholdy kam die innige Gottes-Beziehung und die Bitte um Segen zum Tragen.

Die Geistliche Abendmusik endete festlich mit dem Auszug der Chöre mit 'Alta Trinita Beata'.

Wir bedanken uns bei unserem Publikum für den reichen Beifall.

Christine Itzrodt